Brustreduktion: Vorher und Nachher

Brustreduktion

Eine übermäßig vergrößerte Brust bedeutet eine Behinderung im Alltag. Außer den gesundheitlichen Risiken, die von dem ungünstig verteilten Gewicht für das Skelett ausgehen, ist oft auch die Bewegungsfähigkeit deutlich eingeschränkt.

Die meisten Sportarten sind ohne Schmerzen in den Brüsten kaum möglich. Generell erzeugen Schmerzen einen großen Teil des Leidensdrucks; Rücken-, Nacken- und Spannungskopfschmerzen gehören für die Mehrheit der Betroffenen ebenso zum Alltag wie einschneidende BH-Träger oder einengende Oberbekleidung. Auch die durch Schwitzen in Hautfalten entstehenden entzündlichen Hautausschläge verursachen nicht selten unangenehmen Juckreiz und Schmerzen. Zudem ist Kleidung kaufen kompliziert, da die Konfektionsgrößen nicht auf die überdimensionierten Oberweiten ausgerichtet sind. Als Ausweichvariante müssen große Größen gewählt werden, die allerdings selten die modischen Anforderungen erfüllen.

Die durch Schmerzen oder Überlastungen entstandenen Haltungsfehler verstärken sich durch unsensible Kommentare oder Blicke und diese Umweltreaktionen führen nicht selten zu Vermeidungsstrategien bis hin zur sozialen Selbstisolation.

Direkt nach der Reduktionsplastik, bei der gleichzeitig eine Verkleinerung und Straffung der Brust durchgeführt wurde, sind die Operationsfolgen mit leichten Blutergüssen und Narbenschmerzen vorherrschend. Eine Rückkehr in die Normalität ist jedoch schrittweise in kurzer Zeit möglich. Schon nach einer Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig und können langsam Ihre normale Alltags- und Freizeitaktivität wiederaufnehmen. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Chirurgen können Betroffene bereits nach einem Monat zum ersten Mal unbeschwert Sport treiben.

Je nach Ausmaß der Störungen, die eine überdimensionierte Oberweite in der Psyche hinterlassen hat, kann eine begleitende Psychotherapie oder der Besuch einer Selbsthilfegruppe die Rückeroberung der Normalität erleichtern. Bei entsprechender Nach- und Selbstfürsorge ist die Brustreduktion eine Operation, die sogar objektiv die Lebensqualität Betroffener deutlich verbessert. Ob aus eigener Kraft oder mit Hilfestellung erreicht, ist eine gesteigerte Selbstsicherheit und Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen ein nachhaltiger Beitrag zu sozialer und beruflicher Zufriedenheit. Die bei großen Eingriffen unvermeidbar sichtbaren Narben beeinträchtigen den Alltag in der Regel nicht wesentlich und fallen höchstens beim Oben-ohne-Sonnenbaden auf.

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