Brustreduktion: Risiken und Komplikationen

Brustreduktion

Einen Teil allgemeiner Risiken, die zu jedem operativen Eingriff gehören, können Sie im Vorfeld teilweise durch Ihr prä-operatives Verhalten reduzieren. Ziel dieser präventiven Maßnahmen ist die Verminderung von Anästhesierisiken und das Absenken von post-operativen Thromboserisiken. Zu solchen Strategien zählen die Aussetzung der Pilleneinnahme und der Verzicht auf bestimmte Schmerz- und Schlafmittel.

Im Gegensatz dazu unvermeidbar sind Unverträglichkeiten gegen das eingesetzte Anästhetikum oder allergische Reaktionen auf Verbandsmaterial, deshalb müssen Sie Ihre Ärzte unbedingt über bekannte Allergien informieren. Die Infektionsrisiken, die bei allen chirurgischen Eingriffen drohen, lassen sich mit erhöhter Vorsicht, Verzicht auf bestimmte Verhaltensweisen und konsequente Hygiene im Rahmen halten.

Spezielle Risiken der Brustverkleinerung können optischer oder gesundheitlicher Natur sein. Wenn der Eingriff nicht sorgfältig genug vorbereitet wurde, kann es vorkommen, dass die Brustwarze während des Eingriffs nicht an die ideale Stelle verlagert wird. Je nach angewandter Methode kann es schon wegen der Länge der Narben zu Wundheilungsstörungen und damit vermehrten Schmerzen kommen. Auch die noch lange deutlich sichtbaren Narben können individuell als Belastung empfunden werden. Bei Komplikationen während des Heilungsprozesses sind in seltenen Fällen Einschränkung der Stillfähigkeit die Folge einer Brustreduktion, obwohl die Brustreduktion als funktionserhaltender Eingriff gilt. Auch Gefühlsstörungen in der Brustwarze sind nach dem komplizierten Eingriff in Einzelfällen immer wieder zu beobachten.

Um Komplikationen während der Wundheilung vorzubeugen, werden Sie von Ihren Ärzten oder dem Klinikpersonal ausführliche Tipps bekommen, die Ihnen die erste Zeit nach der Operation erleichtern und vor bestimmten Problemen schützen. Beispielsweise erhalten Sie Anleitungen für leichte Übungen, die Ihnen alltägliche Bewegungen erleichtern und die Reizung der Wunden vermeiden. Auch zu Themen wie Hygiene des Narbenumfelds oder Ernährung für die Stärkung der individuellen Selbstheilungskräfte kann das medizinische Fachpersonal Ihnen wichtige Hinweise geben, mit denen Sie ohne großen Aufwand Ihre Gesundung fördern. Diese Ratschläge sollten Sie zur Ihrer eigenen Sicherheit befolgen, um möglichst geringe Negativfolgen ertragen zu müssen.

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