Brustreduktion: Nachsorge

Brustreduktion

Damit nach der Operation Wundflüssigkeit ungehindert abfließen kann, wird zum Ende des Eingriffs eine Drainage gelegt. Diese wird normalerweise nach einem Tag in der Klinik entfernt und Sie können wieder nach Hause. Wenn die Drainagen entfernt werden, wird der post-operative sterile Verband, den Sie noch ein paar Tage tragen müssen, gewechselt. Zu den wichtigen Nachsorgemaßnahmen, für die Sie in der ersten Zeit selbst verantwortlich sind, gehört das konsequente Tragen eines medizinischen Stütz-BHs, der nach wenigen Tagen den stützenden Verband ersetzt.

Dieses Kleidungsstück mindert Schwellungen und entlastet das Brustgewebe unter der Voraussetzung, dass Sie ihn Tag und Nacht tragen. Erst nach ungefähr sechs bis acht Wochen hat sich das Brustgewebe normalerweise soweit erholt, dass Sie den Stütz-BH durch normale Sport-BHs ersetzen können. Auch die regelmäßige Pflege der Narben mit Wundsalben und im späteren Lauf des Heilungsprozesses mit leichten Massagen des Narbengewebes ist zentraler Bestandteile der Nachsorge.

Die Bekämpfung der durch die frischen innerlichen und äußerlichen Wunden entstehenden Schmerzen können Sie nach Rücksprache mit dem Chirurgen oder Hausarzt für einen begrenzten Zeitraum mit Schmerzmitteln angehen. In manchen Fällen können auch milde örtliche Anästhetika helfen, die Schmerzen im Rahmen zu halten. Ebenfalls unterstützend einzusetzen sind spezielle kosmetische beziehungsweise homöopathische Behandlungen, die gleichzeitig die Schmerzen begrenzen und den Wundheilungsprozess positiv beeinflussen. Auch medizinische Verbände zur Unterstützung einer komplikationsfreien Narbenbildung erfüllen diesen Zweck und helfen außerdem bei der ästhetischen Modellierung der unvermeidbaren Narben.

Mindestens eine Wochen sollten Sie weitestgehend auf körperliche Aktivität verzichten und sich Ruhe gönnen. Sofern Sie einer nur leichten körperlichen Tätigkeit nachgehen, ist jedoch schon nach einer Woche eine Rückkehr ins Arbeitsleben möglich. Auf Sport müssen Sie dagegen mindestens einen Monat verzichten. Wie lange genau dieser Verzicht notwendig wird, können Sie mit dem Arzt beispielsweise besprechen, wenn nach ungefähr zwei Wochen die Fäden gezogen werden, sofern kein resorbierendes Nahtmaterial verwendet wurde.

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