Brustreduktion

Brustreduktion

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bedeutet eine vergrößerte Brust eine starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens. Während eine unnatürlich vergrößerte Männerbrust durch Fetteinlagerungen (Lipomastie) problemlos durch Diät, Sport und Fettabsaugungen zu beseitigen ist, wird der Sachverhalt bei einer echten Gynäkomastie aufgrund hormoneller Einflüsse komplexer.

Brustreduktion bei Männern

Häufig ist die chirurgische Verkleinerung einer vergrößerten Männerbrust nur der erste Schritt zu einer längerfristigen Hormontherapie unter Aufsicht eines Endokrinologen oder hilfsweise eines Internisten.

Brustreduktion bei Frauen

Unnatürlich vergrößerte Brüste bei Frauen haben vielschichtige Ursachen. Nur selten ist alleine Übergewicht der Grund für die Vermehrung des Brustgewebes. Auch hormonelle Schwankungen während der Pubertät oder Schwangerschaft, bestimmte Stoffwechselerkrankungen oder Vererbung können bei der Entstehung eine Rolle spielen. Die chirurgische Brustverkleinerung (Mammareduktion) oder straffende Brustreduktion (Mammareduktionsplastik) ist immer ein abschließender Therapieschritt. Eine ergänzende allgemeinärztliche oder spezielle gynäkologische Behandlung nach dem Eingriff, bei dem überflüssiges Gewebe entfernt wird, ist in der Regel nicht notwendig.

Medizinische Indikation

In der Beurteilung der Operationsnotwendigkeit (medizinischen Indikation) seitens der Krankenkassen spielt unter anderem das Ausmaß der vorhandenen Brustvergrößerung eine Rolle. Experten unterscheiden zwischen drei Stufen von Gewebevermehrung (Hypertrophie) und zwei Formen pathologisch vergrößerter Brüste (Makromastie beziehungsweise Gigantomastie).

Sämtliche Kategorien, die alleine schon die Proportionen stören können, treten auch asymmetrisch auf. Die wichtigsten Beurteilungsgrundlagen sind aber die Folgen für die Haut, den Halteapparat und die Psyche der Betroffenen.

Risiken

Vor der Entscheidung für eine Brustreduktion sollten Sie sorgfältig die mit dem Eingriff verbundenen Risiken gegenüber den realistisch zu erwartenden Verbesserungen abwägen. Klären Sie mit ihrem Arzt Ihre individuellen Voraussetzungen und persönlichen Operations- und Narkoserisiken. Auch die potentiellen Spätfolgen wie vermindertes Stillvermögen oder Gefühlsstörungen sollten Sie in die Überlegungen einbeziehen.

Ziele

Auf der anderen Seite sinken die Risiken von Folgeschäden an der Wirbelsäule, chronischen Nackenverspannungen und Haltungsschäden. Auch sozial sind in vielen Fällen Fortschritte möglich, da nach einer Brustverkleinerung unpassende Umweltreaktionen entfallen und ein Alltag ohne Beeinträchtigungen möglich wird. Letzteres führt dazu, dass sogar die Auswahl sportlicher Aktivitäten vergrößert wird.

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